Goodnotes: KI Notizen, Doks
- 2,8
- Bewertung
- 5.00M
- Installationen
- Free
- Preis

Analysiert von App-foxy
Ich habe Goodnotes als digitale Notiz- und Dokumenten-App ausprobiert und dabei schnell gemerkt, dass sie nicht einfach nur ein Ersatz für Papier sein möchte. Die Anwendung verbindet handschriftliche Notizen, Dokumente, Whiteboard-Arbeit und eine organisierte Ablage in einem Arbeitsbereich. Genau diese Mischung macht sie interessant: Ich kann eine Besprechung mitschreiben, ein PDF kommentieren und anschließend Ideen frei auf einer großen Fläche sammeln, ohne zwischen mehreren Apps wechseln zu müssen.
Gleichzeitig ist mein Eindruck nicht durchgehend positiv. Die durchschnittliche Bewertung von 2,8 bei rund 34.000 Bewertungen zeigt, dass die Erfahrung nicht für alle reibungslos ausfällt. In meinem Alltag hängt der Nutzen stark davon ab, ob ich mich auf eine strukturierte Arbeitsweise einlasse. Wer nur gelegentlich eine kurze Einkaufsliste tippen möchte, wird die App wahrscheinlich überdimensioniert finden. Wer dagegen viele Unterlagen sammelt und gern mit Stift arbeitet, bekommt ein deutlich vielseitigeres Werkzeug.
Mein Grundablauf mit Notizen und Dokumenten
Der sinnvollste Einstieg beginnt für mich nicht mit dekorativen Vorlagen, sondern mit einer klaren Ablagestruktur. Ich lege für wiederkehrende Bereiche getrennte Notizbücher oder Dokumentensammlungen an, etwa für Arbeit, Lernen und private Projekte. Dadurch bleibt eine handschriftliche Notiz nicht als einzelnes loses Blatt zurück, sondern bekommt sofort einen festen Zusammenhang.
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Alle Neuigkeiten ansehenBei einer typischen Arbeitswoche würde ich beispielsweise ein Notizbuch für ein Projekt anlegen und darin einzelne Seiten für Besprechungen, offene Fragen, Entscheidungen und nächste Schritte verwenden. Diese Trennung klingt banal, verhindert aber später viel Sucharbeit. Besonders praktisch ist, dass sich die App nicht nur auf freie Notizen beschränkt, sondern auch vorhandene Dokumente in denselben Arbeitsablauf einbezieht.
Ein PDF kann ich als Grundlage verwenden, direkt darauf schreiben und wichtige Stellen markieren. Für mich ist das nützlicher als ein separates Programm zum Lesen und eine zweite App für handschriftliche Kommentare. Der Wechsel zwischen Dokumenten und eigenen Seiten bleibt dadurch nachvollziehbar. Ich würde allerdings nicht jedes Dokument importieren, das mir irgendwann begegnet. Eine überfüllte Bibliothek nimmt Goodnotes schnell den größten Vorteil: die visuelle Ordnung.
Die Whiteboard-Seite nutze ich anders als ein normales Notizbuch. Dort plane ich keine linearen Mitschriften, sondern sammle Begriffe, Pfeile, Skizzen und lose Verbindungen. Das ist besonders hilfreich, wenn ein Gedanke noch nicht in eine saubere Gliederung passt. Für eine fertige Zusammenfassung kehre ich anschließend lieber zu normalen Seiten zurück, weil diese leichter zu lesen und zu archivieren sind.
Ein realistisches Beispiel ist die Vorbereitung eines Kundentermins. Ich kann zuerst die Tagesordnung als Dokument ablegen, während des Gesprächs handschriftliche Stichpunkte ergänzen und danach auf einer separaten Seite die wichtigsten Entscheidungen zusammenfassen. Die ursprünglichen Notizen bleiben erhalten, aber die Zusammenfassung wird zum brauchbaren Arbeitsdokument. Der größte praktische Gewinn entsteht nicht beim Schreiben selbst, sondern beim Übergang von spontanen Notizen zu einer wiederverwendbaren Struktur.
Für Studierende funktioniert ein ähnlicher Ablauf. Vorlesungsunterlagen lassen sich mit eigenen Randnotizen verbinden, während eine zusätzliche Seite für offene Begriffe oder Prüfungsfragen dient. Ich würde aber darauf achten, nicht jede Seite mit Farben, Markierungen und Zeichnungen zu überladen. Die App lädt geradezu dazu ein, Notizen schön zu gestalten; für das spätere Wiederholen ist eine reduzierte Kennzeichnung oft besser.
Goodnotes stammt vom Entwickler Goodnotes und ist kostenlos verfügbar. Das macht den Einstieg leicht, doch die kostenlose Nutzung sollte nicht mit einem vollständig grenzenlosen Arbeitsbereich verwechselt werden. Innerhalb der App gibt es Käufe über Google Play zwischen 0,49 Euro und 99,99 Euro. Für mich ist deshalb wichtig, zuerst den eigenen Bedarf zu prüfen, statt sofort eine umfangreiche Nutzung aufzubauen und erst danach über Kosten nachzudenken.
Welche Einstellungen ich zuerst prüfen würde
Erfahrene Nutzer gewinnen bei einer Notiz-App oft mehr durch passende Grundeinstellungen als durch zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten. Ich würde nach der Installation zuerst die Schreibumgebung an den eigenen Stift anpassen. Entscheidend ist, ob die Strichstärke, Farbe und Werkzeugauswahl für die eigene Handschrift angenehm wirken. Wenn ich ständig zwischen Werkzeugen suchen muss, verliere ich beim Mitschreiben den eigentlichen Gedanken.
Für schnelle Sitzungen lohnt es sich, eine kleine Standardauswahl festzulegen: ein normaler Stift für den Haupttext, ein dezenter Marker für wichtige Stellen und ein Radierer, der nicht versehentlich zu großzügig arbeitet. Ich halte bewusst nur wenige Werkzeuge griffbereit. Eine lange Palette sieht zwar vielseitig aus, verlangsamt aber den Ablauf, wenn ich nur eine klare Notiz schreiben möchte.
Auch die Seitengestaltung verdient Aufmerksamkeit. Für Protokolle bevorzuge ich ein ruhiges, liniertes Layout, während ich bei Skizzen eine freie Fläche brauche. Ein einheitliches Seitenbild hilft später beim Lesen. Ich würde nicht auf jeder Seite ein anderes Papierformat oder eine neue Farbe verwenden, weil dadurch eine Sammlung schnell unruhig wirkt.
Bei Dokumenten ist die Zoom-Gewohnheit besonders wichtig. Auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm kann eine ganze PDF-Seite zu klein sein, um sauber zu schreiben. Ich arbeite deshalb lieber abschnittsweise und verschiebe die Ansicht bewusst, statt die Handschrift auf einer zu kleinen Fläche zu quetschen. Auf einem Tablet fühlt sich dieser Ablauf naturgemäß angenehmer an, aber auch dort bleibt die Frage, ob ich wirklich die gesamte Seite oder nur einen relevanten Ausschnitt bearbeiten muss.
Wer eine Tastatur verwendet, sollte prüfen, ob getippte Absätze und handschriftliche Ergänzungen sinnvoll kombiniert werden. Ich nutze Tippen für fertige Formulierungen und Handschrift für spontane Gedanken. Diese Trennung ist nicht nur eine Frage des Stils: Getippter Text lässt sich später schneller überarbeiten, während handschriftliche Notizen den ursprünglichen Denkprozess sichtbar lassen.
Die App trägt eine Altersfreigabe von USK ab 0 Jahren. Das sagt wenig über die passende Zielgruppe aus, denn die eigentliche Frage ist nicht das Alter, sondern die Arbeitsweise. Kinder können darin zeichnen oder schreiben, aber die umfangreiche Dokumentenablage richtet sich meiner Einschätzung nach vor allem an Menschen, die Schule, Studium, Beruf oder persönliche Projekte regelmäßig organisieren.
Wiederholbare Muster machen die Nutzung schneller
Mein wichtigster Tipp ist, für wiederkehrende Aufgaben feste Seitenmuster zu verwenden. Für Besprechungen reichen mir beispielsweise die Bereiche Datum, Thema, Entscheidungen und nächste Schritte. Bei einer Lernsession funktionieren dagegen Begriffe, eigene Erklärung, Beispiel und offene Frage besser. Ich muss dann nicht jedes Mal überlegen, wie ich eine leere Seite beginne.
Solche Muster sind wertvoller als eine Sammlung hübscher Einzelseiten, weil sie den Inhalt vergleichbar machen. Wenn ich mehrere Sitzungen zum selben Thema hintereinander dokumentiere, erkenne ich schneller, was abgeschlossen ist und wo noch Lücken bestehen. Goodnotes wird dadurch weniger zu einem digitalen Skizzenbuch und mehr zu einem persönlichen Arbeitsarchiv.
Eine weitere nützliche Gewohnheit ist die kurze Nachbearbeitung direkt nach einer Sitzung. Ich markiere nicht alles, was wichtig klingt, sondern nur Entscheidungen, Fristen und Fragen. Anschließend verschiebe ich lose Gedanken in eine übersichtliche Zusammenfassung. Dieser Schritt dauert meist weniger als eine komplette Neuordnung, verhindert aber, dass die ursprüngliche Mitschrift später unverständlich bleibt.
Für Whiteboards empfehle ich eine ähnliche Disziplin. Ich beginne mit einer groben Ideensammlung und gruppiere danach verwandte Begriffe. Erst im letzten Schritt zeichne ich Verbindungen oder ergänze Überschriften. Wenn ich schon am Anfang alles perfekt ausrichten möchte, bremst mich das unnötig. Die freie Fläche ist am stärksten, wenn sie zunächst Raum für unfertige Gedanken lässt.
Auch beim Kommentieren von PDFs hilft ein wiederholbares Farbsystem. Ich kann zum Beispiel eine Farbe für Definitionen, eine für offene Punkte und eine für eigene Einwände reservieren. Mehr als wenige Bedeutungen würde ich nicht verwenden, weil die Markierungen sonst ihre Orientierungskraft verlieren. Der Vorteil liegt nicht in der Farbe selbst, sondern darin, dass ich beim späteren Durchsehen sofort weiß, warum eine Stelle markiert wurde.
Die Suche nach alten Inhalten sollte ebenfalls Teil der Gewohnheit sein. Ich versuche, Dokumente nicht nur nach dem Thema, sondern auch nach ihrem Zweck abzulegen. Eine Seite mit dem Titel „Besprechung“ ist weniger hilfreich als eine Bezeichnung, die Projekt und Anlass zusammenführt. Das klingt nach einer kleinen Regel, spart aber Zeit, sobald die Bibliothek wächst.
Goodnotes ist mit über fünf Millionen Installationen weit verbreitet. Diese Größenordnung macht die App interessant für Menschen, die eine etablierte Notizumgebung suchen, ersetzt aber nicht die persönliche Prüfung. Eine große Verbreitung bedeutet nicht automatisch, dass die Bedienung zum eigenen Gerät, Stift oder Arbeitsstil passt.
Wo die Grenzen im anspruchsvolleren Einsatz liegen
Die größte Schwäche sehe ich in der Gefahr, dass die App zu viele Rollen gleichzeitig übernehmen soll. Sie kann Notizen, Dokumente und Whiteboard-Arbeit verbinden, aber daraus entsteht nicht automatisch ein vollständiges Aufgabenmanagement. Wenn ich aus einer Besprechung konkrete Aufgaben ableite, muss ich selbst dafür sorgen, dass diese nicht zwischen handschriftlichen Seiten verschwinden. Für Termine, Erinnerungen und teamweite Zuständigkeiten ist eine spezialisierte Aufgaben-App meist die bessere Ergänzung.
Auch für sehr umfangreiche Wissenssammlungen würde ich genau überlegen, ob die Struktur ausreicht. Goodnotes eignet sich gut für visuelle und dokumentbezogene Inhalte. Wer dagegen vor allem miteinander verknüpfte Textnotizen, Datenbanken oder komplexe Querverweise benötigt, kann mit einer klassischen Wissensmanagement-App schneller ans Ziel kommen. Die Stärke liegt hier nicht in maximaler Informationsmodellierung, sondern in der Verbindung von Schreiben, Markieren und Dokumenten.
Beim Arbeiten auf mehreren Geräten sollte man den eigenen Ablauf testen, bevor man die gesamte Ablage umstellt. Handschrift fühlt sich auf einem Tablet anders an als auf einem Smartphone, und nicht jede Seite ist für jede Bildschirmgröße gleich angenehm. Ich würde zunächst ein kleines Projekt vollständig durchspielen: Dokument importieren, Notizen ergänzen, Zusammenfassung erstellen und später wiederfinden. Erst wenn dieser Ablauf zuverlässig funktioniert, lohnt sich der Umzug größerer Archive.
Die Bewertung von 2,8 bei etwa 34.000 Stimmen ist für mich ein Hinweis, die Erwartungen nüchtern zu halten. Eine App mit vielen Funktionen kann trotzdem an kleinen Bedienmomenten frustrieren: ein Werkzeug liegt nicht dort, wo ich es erwarte, eine Seite wird zu voll oder eine Ablage wächst schneller als geplant. Wer eine völlig reibungslose, minimalistische Notiz-App sucht, könnte mit einer einfacheren Alternative zufriedener sein.
Ebenso würde ich Goodnotes nicht als erste Wahl für gemeinsame Echtzeitarbeit betrachten, wenn mehrere Personen gleichzeitig an einem komplexen Projekt arbeiten und Kommentare, Zuständigkeiten sowie Versionsstände im Mittelpunkt stehen. Für persönliche Mitschriften, Unterrichtsmaterialien und individuelle Dokumentenarbeit passt das Konzept deutlich besser. Die App ist am überzeugendsten, wenn eine Person Inhalte sammelt, bearbeitet und in ihre eigene Ordnung bringt.
Die Veröffentlichung erfolgte am 3. August 2023, und die Anwendung setzt mindestens Android 9 voraus. Für die Entscheidung ist das vor allem praktisch: Auf älteren Geräten sollte ich die Systemversion vor der Installation prüfen. Wer ein aktuelles Gerät nutzt, sollte trotzdem nicht nur auf technische Kompatibilität achten, sondern auch auf Bildschirmgröße, Stiftunterstützung und die Frage, wie viel handschriftliche Arbeit tatsächlich geplant ist.
Für wen sich der Wechsel lohnt
Ich würde Goodnotes besonders Menschen empfehlen, die Papier ersetzen möchten, ohne das freie Schreiben aufzugeben. Studierende können Vorlesungsunterlagen und eigene Kommentare zusammenhalten. Berufstätige profitieren von Protokollen, PDF-Anmerkungen und projektbezogenen Notizbüchern. Kreative Nutzer erhalten mit dem Whiteboard einen Raum für Skizzen, der weniger streng ist als eine gewöhnliche Dokumentseite.
Weniger passend ist die App für jemanden, der ausschließlich kurze Textnotizen erstellt oder eine kompromisslose Aufgabenverwaltung benötigt. In diesen Fällen kann eine schlankere Notiz-App schneller und übersichtlicher sein. Auch wer hauptsächlich gemeinsam an strukturierten Dokumenten arbeitet, sollte eine Lösung wählen, deren Schwerpunkt auf Zusammenarbeit statt auf persönlicher Handschrift liegt.
Der kostenlose Einstieg ist ein klarer Vorteil, weil ich die grundlegende Arbeitsweise ausprobieren kann, bevor ich mich intensiver festlege. Gleichzeitig würde ich die In-App-Käufe nicht als nebensächliches Detail behandeln. Sobald ich die App als zentrale Ablage verwenden möchte, sollte ich prüfen, welche Funktionen für den eigenen Ablauf wirklich nötig sind und ob die geplante Nutzung den Preis rechtfertigt.
Mein persönlicher Rat lautet, nicht mit einem vollständigen digitalen Umzug zu beginnen. Ich würde ein einziges Notizbuch anlegen, ein wichtiges Dokument importieren und eine Woche lang mit demselben Seitenmuster arbeiten. Danach merkt man schnell, ob die Handschrift angenehm bleibt, die Suche und Ablage zum eigenen Denken passen und der Wechsel zwischen Notiz, PDF und Whiteboard wirklich Zeit spart.
Mein Urteil nach dem praktischen Einsatz
Goodnotes: KI Notizen, Doks ist für mich eine vielseitige Effizienz-App mit einem klaren Schwerpunkt auf persönlicher Dokumentenarbeit. Ihre beste Seite zeigt sie, wenn ich handschriftliche Notizen, PDFs und freie Ideen in einem wiederholbaren Ablauf verbinde. Sie ersetzt Papier überzeugender als eine reine Text-App und wirkt organisierter als ein loses digitales Skizzenbuch.
Die App verlangt dafür aber mehr Eigenorganisation, als die einfache Oberfläche zunächst vermuten lässt. Ohne feste Ablage, reduzierte Werkzeugauswahl und kurze Nachbearbeitung entsteht schnell ein Archiv voller schwer lesbarer Seiten. Wer diese Gewohnheiten aufbaut, bekommt ein starkes persönliches Arbeitsbuch. Wer eine automatische Aufgabenverwaltung, tief verknüpfte Wissensdatenbank oder konsequent kollaborative Umgebung erwartet, sollte sich eher nach einer anderen Kategorie umsehen.
Unterm Strich empfehle ich Goodnotes vor allem für Tablet-Nutzer, die gern mit dem Stift arbeiten und Dokumente nicht nur speichern, sondern aktiv bearbeiten möchten. Für mich ist der entscheidende Vorteil nicht die bloße Anzahl an Werkzeugen, sondern die Möglichkeit, aus einer spontanen Mitschrift Schritt für Schritt ein brauchbares Ergebnis zu machen. Genau dort rechtfertigt die App ihren Platz im Alltag.
Häufig gestellte Fragen zu Goodnotes: KI Notizen, Doks
01Was ist Goodnotes: KI Notizen, Doks und für wen eignet sich die App?
Goodnotes: KI Notizen, Doks ist eine digitale Notiz- und Dokumenten-App für iPhone und iPad, die handschriftliche Notizen, getippte Texte, PDFs und Lernmaterialien in einer Oberfläche kombiniert. Sie eignet sich besonders für Studierende, Schüler, Berufstätige und alle, die Papier durch digitale Notizbücher ersetzen möchten. Je nach Gerät und Tarif stehen zusätzlich KI-Funktionen, Vorlagen und Synchronisierungsmöglichkeiten zur Verfügung.
02Kann ich in Goodnotes handschriftlich schreiben und meine Notizen später durchsuchen?
Ja, Goodnotes wurde vor allem für handschriftliche Notizen mit Apple Pencil oder einem kompatiblen Eingabestift entwickelt. Beim Schreiben lassen sich verschiedene Stifte, Farben, Textmarker und Radierer verwenden. Ein großer Vorteil ist die Texterkennung: Handschrift kann häufig erkannt und durchsucht werden, wobei die Genauigkeit von Schreibstil, Sprache und Qualität der Eingabe abhängt. Eine kurze Testphase mit eigenen Notizen ist daher empfehlenswert.
03Welche KI-Funktionen bietet Goodnotes und wie hilfreich sind sie im Alltag?
Die KI-Funktionen können je nach Version, Plattform und Abonnement unterschiedlich ausfallen. Typischerweise unterstützen sie beim Zusammenfassen von Inhalten, Formulieren, Überarbeiten oder Beantworten von Fragen zu Notizen. Das kann beim Lernen und bei der Vorbereitung von Dokumenten Zeit sparen. Ergebnisse sollten jedoch immer kontrolliert werden, da KI gelegentlich Zusammenhänge falsch interpretiert oder ungenaue Antworten erzeugt.
04Ist Goodnotes kostenlos oder benötige ich ein kostenpflichtiges Abonnement?
Goodnotes kann in der Regel kostenlos heruntergeladen und mit bestimmten Einschränkungen ausprobiert werden. Für umfangreichere Funktionen, eine größere Anzahl an Notizbüchern, zusätzliche KI-Werkzeuge oder die Nutzung auf mehreren Geräten kann ein kostenpflichtiger Tarif erforderlich sein. Preise und enthaltene Leistungen können sich ändern und unterscheiden sich möglicherweise zwischen iOS, Android und anderen Plattformen. Vor dem Kauf sollten die aktuellen Angaben im jeweiligen App Store geprüft werden.
05Werden meine Notizen automatisch synchronisiert und sind sie sicher gespeichert?
Die Synchronisierung hängt von der verwendeten Plattform, dem angemeldeten Konto und den aktivierten Einstellungen ab. Auf Apple-Geräten kann beispielsweise eine Cloud-Synchronisierung genutzt werden, während andere Plattformen eigene Voraussetzungen haben können. Vor einem Gerätewechsel sollte geprüft werden, ob alle Notizbücher vollständig synchronisiert oder zusätzlich exportiert wurden. Für besonders vertrauliche Inhalte empfiehlt es sich, Datenschutzoptionen, Kontosicherheit und verfügbare Sicherungskopien sorgfältig zu kontrollieren.
Vorteile
- Intuitive Bedienung mit übersichtlicher Ordnerstruktur
- Handschriftliche Notizen fühlen sich auf dem iPad sehr natürlich an
- Viele Vorlagen für Studium
- Planung und Meetings
- PDFs lassen sich direkt importieren
- bearbeiten und kommentieren
- Synchronisierung hält Notizen auf mehreren Geräten aktuell
Nachteile
- Einige wichtige Funktionen sind nur im kostenpflichtigen Abo verfügbar
- Für umfangreiche Bibliotheken kann der Speicherbedarf deutlich steigen
- KI-Funktionen benötigen meist eine Internetverbindung
- Die Android-Version bietet nicht überall denselben Funktionsumfang
- Exportierte Dokumente können je nach Formatierung Nacharbeit erfordern
Goodnotes: KI Notizen, Doks
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